Wirkungen und Grenzen

Die folgenden Absätze setzen sich mit Wirkungen und Grenzen sowie Erfahrungen der dialogischen Arbeit in und rund um Arbogast auseinander.

  • Christian Hörl ist Projektleiter und Mitglied der Forschungsgruppe 1 des Dialogprojekts Arbogast.

  • Kuno Sohm gehört der Projektgruppe sowie der Forschungsgruppe 2 des Dialogprojekts Arbogast an und hat www.metalogikon.com mitaufgebaut.


Bei einem Spaziergang im Oktober 2007 beschrieben Christian Hörl und Kuno Sohm Wirkungen, die sie in langjähriger gemeinsamer Arbeit mit dem Dialog erfahren haben:

  • Der Dialog leitet eine kulturelle Veränderung ein.
  • Diese Veränderung braucht Zeit und Übung.
  • Dialog dient der Präsenz (Achtsamkeit).
  • Dialog hilft Körper, Geist und Seele zu integrieren und wird somit eine Sprache des Herzens.
  • Dialog schafft einen abwertungslosen Freiraum.
  • Dialog macht die Wurzeln für unsere Bewertungen und Annahmen sichtbar.
  • Im Dialog denken und verstehen wir gemeinsam.
  • Die Verlangsamung macht unsere Kommunikationsmuster sichtbar.
  • Der Dialog entwickelt sich aus der Stille.
  • Resonanz bringt Kommunikation ins Schwingen und macht unseren Sinnflusssicht- und spürbar.

Forschungsgruppe 2 Dialogprojekt Arbogast – Juli 2011

  • Regeln und Begriffe durch Aufklärung vermitteln.
  • Dialog ist es die Sprache des Herzens zu üben.
  • Dialog ermöglicht verstehen.
  • Dialog schafft Raum und Zeit.
  • Dialog heißt, auf dem Weg zu sein.
  • Dialog baut Brücken.
  • Wenn ich im Dialog bin werde ich konkret, fassbar und unanfassbar.
  • Verstehen im Dialog heißt auch, Tiefe zulassen ohne zu verstehen.
  • Ich spüre und bekomme eine Ahnung von Gruppe und Gemeinschaft.
  • …fühle mich mit der »Welt« verbunden (bekommt dadurch eine spirituelle Dimension).
  • Ich habe das Gefühl, dass ich durch den Dialog meine Grenzen wahrnehme.
  • Der Dialog hilft, eigene Grenzen zu überwinden und neue, ungeahnte Perspektive einzunehmen.
  • Wenn ich im Dialog bin erkenne ich mich im Gegenüber selbst.
  • Wechselspiel zwischen Geben und Nehmen.
  • Dialog ist gelebtes Mitgefühl.
  • Dialog ist wie Lebensbau (je mehr Aufmerksamkeit und Energie, desto schöner).
  • Dialog ist selbst unfassbar.
  • Der Dialog klärt Regeln in sich.
  • Ich spüre den Dialog, wenn es fließt und flowed.
  • Wenn ich im Dialog bin, öffnet sich ein Fenster einer eigentlichen Seins-Erfahrung wie »wir sind und tun«.
  • Dialog ist ein Blitzlicht für den Weg.

Mitglieder der Forschungsgruppe 2 des Dialogprojekts

Elfriede Michel, Bruno Rütsche, Monika Eberharter, Markus Vogel, Martin Meusburger, Kuno Sohm, Harald Gmeiner, Walter Nitzsche, Michael Birkl, Christian Freudling, (Monika Bührer).

Sie haben in einem Treffen versucht, die Wirkungen des Dialogs aufzulisten.

Fragen:

  • Wo unterstützt(e) mich das Dialogprojekt Arbogast?
  • Welche Veränderungen, welche Transformationsprozesse hat der Dialog in dir ausgelöst?
  • Wo hat der Dialog im Alltag derzeit seine Grenzen und wie fühlen sich diese Grenzen an?

Essenzen des Dialogs

  • Josef Kittinger & Gerda Schmid
  • Andreas Holzknecht & Johann Punzenberger
  • Cornelia Cubasch-König & Bernhard Ernst
  • Christine Schillings & Sepp Gröfler
  • Christian Hörl & Andrea Grabherr
  • Judith Kurz
  • Johannes Ouschan
  • Martin Heyer

Gedanken von Forschern

  • Markus Vogel